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Oct 17, 2016

I am ON: Meine persönliche Brillenstory

„Du bist so ein Blindfisch“, sagt mein Freund, als ich mit zusammengekniffenen Augen versuche, die Namen auf den Straßenschildern zu entziffern. „Links oder rechts?“, fragt er mich schon ein wenig genervt, weil ich nur ein unverständliches „Gmmpf“ von mir gebe. Auf gut Glück biegen wir rechts ab. Eine schlechte Entscheidung, wie sich später herausstellt, denn die Straße endet als Waldweg und vom Wellnesshotel, in das wir eigentlich wollten, ist weit und breit nichts in Sicht. Eines ist klar: Ich kann mit meiner Brille nicht mehr gut genug sehen und was zu Hause gar nicht so auffällt, wird unterwegs zur Tortur. Daher habe ich mich vor ein paar Tagen eine neue Brille verordnet. Gemeinsam mit Optik Neuroth darf ich diesen Weg gehen und euch heute meine persönliche Neuroth-Brillenstory erzählen.

Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, in denen das sogenannte „Nasenfahrrad“ ein optisches Todesurteil war. Spätestens seit Hipster die Straßen (und Radwege) von Graz bevölkern, sind Brillen ein fesches Accessoire. Da ich Linsenträgerin bin, habe ich selbst zwei Brillen mit Fensterglas, die rein als Zierde auf meine Nase kommen. Aber psssssst, verratet mich nicht. Ich sehe mit Brille nämlich schlauer aus und dieser Effekt lässt sich manchmal ganz gut nützen.

Im Mittelpunkt stehe ich

Als ich also vor ein paar Tagen in den Optik Neuroth Store am Eisernen Tor marschierte, lernte ich gleich mal meine erste Lektion: Im Mittelpunkt stehe ich als Person, nicht die Brille oder gar ein einzelner Brillentrend. Diese Philosophie liebt und lebt man bei Optik Neuroth. Aber dazu später mehr. Im ersten Schritt durfte ich erstmal in eine futuristische Maschine starren, um meine Augengläserstärke bestimmen zu lassen.

Anschließend wurde im Messraum die Stärke der Gläser auch subjektiv festgestellt und auf mich persönlich abgestimmt. Dafür bekam ich eine hübsche Messbrille auf die Nase. Danach wurde getestet, ob meine Werte auch für die Realität taugen und – hübsch bebrillt – drehte ich einige Runden im Verkaufsraum.

Jetzt wurde es spannend, denn es ging an die Fassungsauswahl und hier standen mein Gesicht und meine Persönlichkeit im Mittelpunkt. Eine Brille soll immer auch die persönlichen Vorteile hervorheben und kleine Makel in den Hintergrund treten lassen. Ein rundliches Gesicht streckt man beispielsweise mit einer rechteckigen Brille. Mit meinem länglichen Gesicht, kann ich jedoch auch rundere Brillen tragen. Sie dürfen nur nicht zu groß sein.

Dass mein Gesichtserker (aka Nase) nicht das stubsnäsigste an mir ist, ist kein Geheimnis. Aber auch hier kann man mit dem passenden Steg optisch pimpen und die Nase dünner schummeln.

Bald hatte ich eine Brille von REIZ im feschen alu-eloxierten Matt-Look, eine handgemachte Holzbrille von Hofmann aus Büffelhorn und eine Schönheit von Chanel mit vom Juwelier handgefertigten Bügeln in der engeren Auswahl. Pierre von Optik Neuroth erklärte mir mit sehr viel Geduld die Vor- und Nachteile jedes Modells und zeigte mir, was die Brille für mich tun konnte – oder auch nicht. Nach und nach schieden Modell für Modell aus  und am Schluss wollte ich „meine“ REIZ (Modell AL 13, Typ 6) gar nicht mehr aus der Hand legen. So gut fühlte sie sich dort inzwischen an und vor allem auch auf meiner Nase. Als würde sie genau dort hingehören.

Gläser und Feinschliff

Eine hübsche Brille braucht aber auch Gläser und so betraf der nächste Schritt die Glaswahl. Individuell gefertigt und auch auf die Tätigkeit abgestimmt lautete das Ziel, eine Brille zu kreieren, mit der ich genauso gut sehe, wie mit meinen Kontaktlinsen. Für mich, die jeden Tag Stunden vor dem Computer verbringt, gibt es sogar ein spezielles „Digitalglas“. Und außerdem – oh mein Gott! – es existieren Brillengläser, die die Augenfarbe verstärken und Augenringe kaschieren können. Kaffee für die Augen, sozusagen. Nur besser! Einmal zum Mitnehmen bitte!

Im letzten Schritt durfte es sich „meine“ Brille wieder ein bisschen auf meiner Nase gemütlich machen, denn jetzt ging’s ans Zentrieren. Der Mittelpunkt des Auges sowie das sogenannte Führungsauge wurden bestimmt, damit die Brille am Ende auch richtig sitzt.

Ganz schön viel Aufwand für eine Brille? Ja. Und das ist auch gut so. Denn wer schlecht sieht, sieht viel zu wenig von der Welt. Ich staunte als ich erkannte, wie viele Details ich durch meine zu schwache Brille einfach nicht mehr wahrgenommen hatte. Und während ich mich und meine fesche Brille immer wieder im Spiegel beobachte wird mir klar, dass ich verliebt bin. Brillenverliebt. Mit der passenden Brille fühle ich mich auch gleich viel eloquenter und irgendwie … ja, cleverer. Und vor allem fühle ich mich wohl und das ist das Wichtigste.

 

Wer schreibt denn hier eigentlich?
Hi, erstmal! Ich bin Viktoria und blogge auf MY MIRROR WORLD über Business Style Outfits und Lifestyle Themen. Jetzt bin ich übrigens auch hier regelmäßig ON und kann es gar nicht erwarten noch mehr Brillentrends zu entdecken und mit euch zu teilen.